Unser
NATURPARK STEINWALD
Eingebettet zwischen Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald wölbt sich der über 900 Meter hohe Granitrücken des Steinwaldes zu einem markanten Landschaftsbild der nördlichen Oberpfalz auf. Die geschlossene Waldlandschaft wird von Nadelbäumen, immer wieder mit schönem Mischbestand durchsetzt, geprägt. Aus dem harten Urgestein haben Wind und Wetter steil aufragende, bizarr geformte Felsengruppen genagt: Räuberfelsen, Vogelfelsen, Saubadfelsen und viele andere mehr. Auf der Platte, dem 946 Meter hohen Hauptgipfel des Steinwaldes, wurde der Oberpfalzturm erbaut, der einen weiten Rundblick gewährt. Der Naturpark „Steinwald“ nimmt eine Fläche von knapp unter 23.000 ha ein. Er ist damit der zweitkleinste der 19 Naturparke in Bayern. Der im Nordosten Bayerns, nahe der tschechischen Grenze, gelegene Naturpark ist für die Bewohner der umgebenden großen Städte gut erreichbar: Regensburg im Süden und Nürnberg im Westen liegen jeweils ca. 120 Kilometer entfernt, nach Leipzig und Dresden im Norden und Nordosten sind es jeweils knapp 200 Kilometer. München im Süden ist etwa 250 Kilometer entfernt.
Unsere
NEUIGKEITEN
Sperrung der Burgruine Weißenstein über die Wintermonate 2025/26
Auch eine Burg braucht mal eine Pause: Die Burgruine Weißenstein zu besteigen ist ab dem 15. Dezember 2025 vorerst nicht mehr möglich. Die Sperrung erfolgt über den Winter, um Risiken von Eisbildung und Glätte auf den Stufen zu verhindern.
Neujahrsgrüße und Bilder des Monats Januar 2026
Und so schnell geht es auch schon wieder. Wir sind mit Sturm und reichlich Schnee in das neue Jahr 2026 gestartet. Und damit wünscht das Team des Naturparks, welches mit Beginn des neuen Jahres sogar etwas angewachsen ist (dazu
Einladung zum Arbeitskreis Luchs 2026
Kurz vor Weihnachte hier schon mal die erste Terminankündigung für das neue Jahr 2026: Der etablierte Arbeitskreis (AK) Luchs findet auch 2026 wieder wie gewohnt in der Schlossschänke in Friedenfels statt. Wenn Sie sich über den aktuellen Stand zum
Unsere
BILDER DES MONATS
Monumental über der Granitblockhalde erhebt sich die Granitfelsformation des Saubadfelsens. Nach Besteigung der erneuerten Besteigungsanlage hat man einen weiten Ausblick über das Kemnather Land. Die Granitblockhalde stellt ein wichtiges und schützenswertes Biotop dar. © Dr. Steinkohl
Flechten stellen eine symbiotische Lebensgemeinschaft von Pilzen und Algen (meist Blaualgen) dar. Sie sind extrem widerstandsfähig und besiedeln Stellen, wo ein Überleben für andere Gewächse nicht mehr möglich ist. Hier am Saubadfelsen hat sich an einer senkrechten Granitwand eine ganze Kolonie von Nabelflechten (Umbilicara grisea) angesiedelt. © Dr. Steinkohl
Blitzschnell stürzt sich der Sperber, ein Überraschungsjäger auf eine Ansammlung von Kleinvögeln in der Nähe von Winterfutterstellen. Dabei kann man seine Jagdweise als regelrechte Kamikaze-Flieger beschreiben, indem er Hecken etc. im Steilflug anfliegt und erst im letzten Moment abbremst und dann über die Gehölze stößt und im Bestfall auf der anderen Seite seine Beute schlägt. © Dr. Steinkohl
Die winterharte Zwergmispel (Cotoneaster spec.) ist ein auffallender Farbklecks im weißen Schnee. Sie ist nicht nur schön anzusehen, sondern stellt auch eine wichtige Futterquelle im kargen Winter für die Tiere dar. © Dr. Steinkohl
Wenn Nebel und frostige Temperaturen zusammentreffen, zeigt sich ein wunderschönes Schauspiel. Zentimeterlange Raureifkristalle schmücken die Bäume vor dem weißblauen bayerischen Himmel. © Dr. Steinkohl


