Geschichtlicher Rückblick

2007 Mit dem böhmisch-bayerischen Geopark wird eine enge Zusammenabeit vereinbart. Lothar Meister wird in der Jahreshauptversammlung als neuer Geschäftsführer vorgestellt. Das neue Internet-Portal des Naturpark-Vereins geht online.

2006 Die Vereinssatzung wird den aktuellen Gegenbenheiten angepaßt. Aus beruflichen Gründen kann Geschäftsführer Hubert Wojtenek seit Amt nicht weiterführen. Die Vorstandschaft mit 1. Vorsitzenden Baron Eberhard von Gemmingen-Hornberg, stellvertr. Vorsitzenden Arno Sattler, Schriftführer Roland Wellenhöfer und Schatzmeister Ernst Tippmann wird bei der Jahreshauptversammlung bestätigt. Erstmals gibt es mit Norbert Reger aus Arnoldsreuth, Robert Mertl aus Friedenfels und Wolfgang Braun aus Fuchsmühl auch Beisitzer.

Der neue Oberpfalzturm

2000 Der neue Oberpfalzturm steht wieder auf der Platte, 946 Meter über dem Meeresspiegel. Am 10. September 2000 wurde er feierlich für die Öffentlichkeit eingeweiht. Dieser, aus vielen einzelnen vorgefertigten Bauelementen bestehende Turm ist mit ca. 33 m höher als der alte Turm, der als Wahrzeichen der gesamten Steinwald-Region galt, jedoch 1998 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden mußte. Wegen seiner wohl schönsten Aussicht in der nördlichen Oberpfalz hatte der erste Oberpfalzturm Berühmtheit erlangt und ist deshalb aus dem Landschaftsbild der Oberpfalz nicht mehr wegzudenken.

1995 feierte der Naturpark Steinwald seinen 25. Geburtstag. Dr. Christoph Goppel, Leiter der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege hielt ein für den Naturschutzgedanken zukunftsweisendes Referat.

1994 brachte einen weiteren Wechsel in der Vorstandschaft mit sich: Nach 24-jährigerTätigkeit wollten Geschäftsführer Geuß und Kassier Purucker zurücktreten. Neu gewählt wurden Dipl.-Forsting. Herbert Strößenreuther und Ernst Tippmann.

1993 wurden die ausgebleichten Orientierungstafeln entfernt und 27 neue mit aktualisierten Übersichtskarten aufgestellt.

Neben den alljährlichen Instandsetzungen an den Unterstellhütten, am Zaun des Wildgeheges und an den Felsbesteigungsanlagen – u.a. wurde an der Zipfeltanne die gesamte Treppe erneuert – stand die Sanierung des Oberpfalzturmes im Vordergrund; einige angemorschte Haupttraghölzer mussten ersetzt werden.

Ihre Biotope pflegten die Gesellschaft Steinwaldia und die Gemeinde Friedenfels. Die Stadt Waldershof sanierte die unter Naturschutz stehende Linde an der Walbenreuther Straße und setzte Wanderwege instand.

Pflegemaßnahmen zur Erhaltung der Kulturlandschaft am Waldecker Schloßberg und der Hecken am Stadtrand von Erbendorf wurden begonnen und im folgenden Jahr fortgesetzt.

1992 fielen wieder Reparaturen am Oberpfalzturm und am Zaun des Wildgeheges an, das Gelände um das Waldhaus wurde ansehnlicher gestaltet.

Die Gesellschaft Steinwaldia mähte Wiesen bei Pullenreuth, die Gemeinden Friedenfels und Kulmain pflegten ihre Biotope.

Der Heimatpflegeverein Erbendorf markierte Wanderwege und stattete sie mit Bänken aus. Die Waldershofer Ortsgruppe des Fichtelgebirgsvereins brachte einen Wanderweg bei Groschlattengrün wieder in Schuss.

1991 kaufte die Gemeinde Kulmain ein Biotop für rund 50000 DM. Ein Stück ursprüngliche Natur am südwestlichen Abhang des Armesbergs konnte erhalten werden.

Der Markt Fuchsmühl war unter dem neuen Bürgermeister Sattler, der auch 2.Vorsitzender des Naturparks ist, sehr aktiv:

In unmittelbarer Nähe des Steinernen Brünnerls, das eine neue Fassung erhielt, wurde ein Kneipp-Becken angelegt, der Platz daneben mit Bänken ausgestaltet. Mehrere Wanderwege, die Schutzhütte und die Seilsicherungen am Hackelstein wurden instandgesetzt.

Das Fundament des Oberpfalzturms musste ausgebessert werden. Die Ortsgruppe Waldershof des Fichtelgebirgsvereins setzte die Felsbesteigungsanlagen am Saubadfelsen, an der Ruine Weißenstein und am Katzentrögel instand. Biotoppflege betrieben die Gemeinde Friedenfels und der Bund Naturschutz auf der Bärnhöhe und bei Wetzldorf.

1990 – im Jahr des 20-jährigen Bestehens – hielt Prof. Dr. Ernst Emmerig einen brillianten Festvortrag über Geschichte, Land und Leute im Steinwald. Der Naturpark veröffentlichte den Vortrag in einer kleinen Festschrift.

Im Frühjahr mussten die Stützen und Streben des Oberpfalzturmes mit einem Aufwand von ca. 67000 DM saniert werden.

Der Markt Fuchsmühl beschilderte vorschriftsmäßig die Steinwald-Loipen.

Die Gemeinde Friedenfels legte im Naturpark einen Radwanderweg an, der über Reuth hinaus bis zur Kontinentalen Tiefbohrung weiterführt. Friedenfels mähte auch zwei Streuwiesen, ebenso die Gesellschaft Steinwaldia.

Der Bund Naturschutz pflegte Biotope auf der Bärnhöhe und auf den Schrammwiesen bei Fuchsmühl.

Der Gehegezaun, die Felsbesteigungsanlagen der Ruine Weißenstein und verschiedene Spielplätze wurden repariert.

1989 wurde der Ankauf eines Balkenmähgerätes mit Anhänger für die Kreisgruppe des Bund Naturschutz Tirschenreuth gefördert; es steht auch für alle im Naturparkbereich anfallenden Arbeiten zur Verfügung.

Mit erheblichen Naturparkmitteln konnte in der Gemeinde Pullenreuth der Glasschleifweiher in seiner ursprünglichen Form restauriert werden.

Am Oberpfalzturm hatten Regen und Frost fast 20 Jahre empfindlich genagt. Schäden am Fundament mussten beseitigt werden.

1982 alarmierten die Waldschäden im Steinwald die Öffentlichkeit. Staatssekretär Spranger besichtigte die Schäden im Steinwald und Staatssekretär Nüssel forderte: “Es muß gehandelt werden!”

1981 wurden die in Holz geschnittenen Naturpark-Embleme aufgestellt und das Wanderwegenetz um Friedenfels vergrößert; ebenso bei Godas und Fuchsmühl im folgenden Jahr.

1980 zum zehnjährigen Bestehen des Naturparks Steinwald hielt der seinerzeitige Umweltminister Alfred Dick die Festrede.

1979 tagten hier die Vertreter der bayerischen Naturparke, in Berlin-Marienfelde wurde die “Steinwaldschule” eingeweiht. Die Landschaftsarchitekten Götte-Obst-Partner (Hof) erhielten den Auftrag für einen neuen Einrichtungsplan des Naturparks, den sie 1983 in endgültiger Fassung vorlegten.

1978 konnte ein Motorschlitten mit Spurgerät der Bergwacht Fuchsmühl übergeben werden. Die Anlage “Badeweiher Fuchsmühl” wurde eröffnet.

1977 wurde der Föhrenbühl bei Grötschenreuth unter Naturschutz gestellt. Der Ausbau des Naherholungsgebietes Wiesau kam zum Abschluss.

1976 wurde das Raumordnungsverfahren abgeschlossen und eine Vereinbarung über die Müllbeseitigung aus dem Steinwald getroffen.

1975 wurden die letzten Waldparkplätze beim Hackelstein und an der Staatsstraße von Friedenfels nach Waldershof angelegt, die Skiloipe Pfaben-Saubadfelsen-Pfaben/Parkplatz ausgebaut und mit der Anlage des Wanderwegenetzes im Raum Friedenfels begonnen.

1973 wurde durch Beschluss des Kreistages die “Verordnung über den Schutz des Steinwaldes” erlassen. Darin war nun die Bewahrung von Natur und Landschaft im Naturpark Steinwald, der zu zwei Drittel als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen wurde, festgeschrieben. Im selben Jahr wurden Orientierungstafeln aufgestellt, die Dreifaltigkeitskapelle eingeweiht und das Naherholungsgebiet “Wiesauer Waldseen” eröffnet.

1972 erfolgte in Anwesenheit des Staatssekretärs Alfred Dick vom Umweltministerium die Einweihung des Oberpfalzturmes.

1971 begann Dr. Helmut Reinel (Hof) mit den Arbeiten zum Einrichtungsplan für den Naturpark Steinwald, den er im Februar 1972 vorlegte. Die Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth errichtete das “Schwammerl” auf dem Plattenweg; die erste Wandererunterstellhütte am Wolfsschlagweg wurde aufgebaut, im folgenden Jahr eine am Hackelstein.

Das markante Signet von Walter Niedl.

1970 Am 12. Februar wurde in der Schloßschänke Friedenfels der Naturpark Steinwald e.V. gegründet. Gründungsvorstand waren: Heinrich Freiherr von Podewils, Hermann Koetzle, Wolfram Geuß und Otto Purucker. Damals Jahr war das Rotwildgehege bereits angelegt. Der Maler Walter Niedl entwarf das markante Sinnbild mit Fels und Tanne. Die sogenannte Zipfeltanne war Grundlage für seine Arbeit.

zurück nach oben


 Suchen: 


Aktuelles

13.03.2017

Unser Jahresprogramm 2017 zum Download

Unser Jahresprogramm 2017 zum Download

Botanische Streifzüge, Erdgeschichtliche Wanderungen und Exkursionen, sind nur einige Punkte aus unserem vielfältigen Jahresprogramm. Im druckfrischen Flyer stehen wieder zahlreiche Veranstaltungen für Naturliebhaber und solche die es werden möchten. [...mehr erfahren]

30.01.2017

Planet Wüste Multivisions-Show von Michael Martin

Planet Wüste Multivisions-Show von Michael Martin

Der bekannte Fotograf und Autor Michael Martin präsentiert am Freitag, 7. April 2017 in der Steinwaldhalle in Friedenfels seinen neuen Vortrag „Planet Wüste“, eine faszinierende Bilderreise durch die Trocken- und Eiswüsten der Erde. Die Multivisions-Show verbindet Fotografie, Geographie und Abenteuer auf einmalige Art und Weise als Vortrag, [...mehr erfahren]