Unsere Position zur Gleichstromtrasse Süd-Ost

Die Abkehr von der Atomkraft und die damit verbundene Energiewende - hin zu erneuerbaren Energien - war eine richtige Entscheidung. Es ist selbstverständlich, dass die Produktion und der Transport von sog. Ökostrom Veränderungen im gewohnten Landschaftsbild bringen werden. Dies darf aber nicht zu einer Zerstörung unserer intakten Kulturlandschaft führen. Wir brauchen unsere großen, zusammenhängenden Wälder mit ihrer Artenvielfalt, ihren Hügeln und ihren natürlichen Silhouetten. Wir wollen unsere lebenswerte Heimat und damit unsere Lebensqualität  erhalten. Bei allen Entscheidungen und Maßnahmen ist deshalb unbedingt die Meinung der vor Ort betroffenen Bevölkerung vorab abzufragen und zu akzeptieren. Wir wollen ein Mitspracherecht, einen fruchtbaren Dialog im Vorfeld und keine Verordnungen von oben. 

Keine Abkehr von der Energiewende

Wir stehen zu der Abkehr von der Atomkraft. Die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien muss aber mit  Vernunft und ohne ideologische Brille erfolgen. 

Modere Stromtrasse sind notwendig

Wir brauchen ein modernes und zukunftsfähiges Stromnetz. Die aktuellen Ausbaupläne müssen aber vor dem Hintergrund veränderte Rahmenbedingungen nochmals auf ihre Notwendigkeit geprüft werden.

Gegen die derzeitige Trassenplanung spricht aus unserer Sicht:

  • Landschaftsschutz (Zerstörung des Landschaftsbildes, Auswirkungen auf Tourismus, usw.)
  • Naturschutz (insbesondere der Vogelschutz)
  • Gesundheitsschutz -  Risiken noch nicht erforscht
  • Wirtschaftliche Schäden - Wertminderung bei Immobilien/Grundbesitz

Alternativen

  • Unterirdische Trassenführung - entlang von bebautem Gebiet
  • Bau entlang von bereits vorhandenen Eingriffen ins Landschaftsbild (z.B. entlang von Autobahnen, Eisenbahnverbindungen oder bestehender Leitungstrassen)

Gemeinsames und solidarisches Vorgehen

Alle von der möglichen Trassenführung betroffenen Kommunen, Verbände, Bürgerinitiativen sollten das weitere Vorgehen in solidarischer Weise miteinander abstimmen.

Es darf nicht eine Region gegen die andere ausgespielt werden.

Bürgerbeteiligung

Wir treten für ein transparentes Verfahren und für eine deutlich verbesserte Bürgerbeteiligung ein.

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20.03.2019

Unser Jahresprogramm 2019 zum Download

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Botanische Streifzüge, Erdgeschichtliche Wanderungen und Exkursionen, sind nur einige Punkte aus unserem vielfältigen Jahresprogramm. Im druckfrischen Flyer stehen wieder zahlreiche Veranstaltungen für Naturliebhaber und solche die es werden möchten. [...mehr erfahren]

16.04.2018

Vortrag Faszination Moor

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Im Rahmen unserer Jahreshauptversammlung referierte Michael Winterholler vom Landesamt für Umwelt (LfU) über die Bedeutung der Moore im Natur-, Klima-, Boden- und Gewässerschutz. [...mehr erfahren]